Freundschaft Sport

11 Aug Freundschaft Sport

Wenn Motivation und Willenskraft stärker sind als die Besinnung auf seinen eigenen Körper. Die Ausführung von sportlichen Aktivitäten ist gewiss eine gute Sache, jedoch gerät das Gleichgewicht sportlicher Fitness und Wohlbefinden oftmals ins Schwanken. Folgende Faktoren helfen Ihnen dabei, sich Sportverletzungen vom Leibe zu halten.

Belastungen im Sport werden oftmals unterschätzt, so dass sportbedingte Verletzungen schnell zum treuen Begleiter werden können. Das richtige Verständnis für die Problematik und eine Frühversorgung erleichtern eine rasche Rückkehr in Ihren sportlichen Alltag.

„Oftmals ist Vorbeugung besser als Heilung”

Bewegungsapparat Mensch

Der menschliche Körper absolviert tagtäglich seinen persönlichen Leistungserfolg. Dieser gestaltet sich individuell unterschiedlich, je nachdem wie sehr man sich abgesehen von alltagsbedingten Bewegungen sportlich betätigt. Bei allen Aktivitäten ist unser Bewegungsapparat dabei von äußeren und inneren Kräften beeinflusst, die Verletzungen zur Folge haben können. Demnach entstehen länger andauernde Sportschäden als Folge von immer wiederkehrenden Mikrotraumen, geringfügige Verletzungen, die sich beim Training zuziehen können. Konkret sind in erster Linie die endogenen, also körperbezogenen Faktoren entscheidend. Hat man sein sportliches Ich bereits längere Zeit versteckt und nimmt mit neuer Motivation wieder alten Kurs auf, so treten schnell einmal Überlastungserscheinungen in Kraft. Dem gegenüber stehen die exogenen Faktoren, die das individuelle Leistungsniveau und die Sportart beschreiben.

Die Kombination aus diesen Einflüssen und fünf weiteren Elementen, die Ihnen im folgenden Abschnitt vorgestellt werden, kann das Verletzungsrisiko zu einem großen Ausmaß verringern.

Eine ausgewogene Ernährung spielt in vielen Aspekten im Leben eine entscheidende Rolle.

Ausgewogene Ernährung

Eine ausgewogene und gut abgestimmte Ernährung wirkt Wunder, kurz VERI! Sie verhindert Verletzungen, verzögert Ermüdungen, fördert unsere Regeneration und stärkt unser Immunsystem. Ein meist automatisierter Bestandteil unseres Lebens mit großer Bedeutung und Wirkung! Nur was macht eine ausgewogene Ernährung aus? Die Schlüsselbegriffe sind in diesem Kontext: Konzept und Vollständigkeit. Neben den Grundnährstoffen wie Kohlenhydrate, Eiweiße, Fette und Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen ist eine geregelte und bewusste Planung definitiv von Vorteil! So wird die eine- oder andere Heißhungerattacke von selbst ausbleiben und Ihr Körper legt energiegeladen los!

„Selbsterkenntnis ist die Schule der Weisheit.”

Sport und eine gesunde Selbsteinschätzung ergeben eine gute Symbiose.

Herausforderung Selbsteinschätzung

Oftmals ist nicht Sport das Hindernis an sich, sondern man selbst bzw. die Einschätzung über seine Fähigkeiten. Im Grunde eine lobenswerte Tugend, wenn man selbstbewusst und voller Überzeugung in die große, weite Welt schreitet. In sportlicher Hinsicht kann der unaufhaltsame Tatendrang und das Auspowern im Training auch in unerwünschten und schmerzhaften Begleiterscheinungen enden. Besonders dann, wenn Ausführungen bestimmter Übungen nicht korrekt erfolgen, die Zielsetzungen für eine Sporteinheit weit über dem Trainingszustand liegen oder man sich zu sehr von den Leistungsansprüchen anderer Sportaffiner mitreißen lässt. Hören Sie auf die Sprache Ihres Körpers und schenken Sie ihm Gehör. Denn eines ist gewiss: auf Ihren Körper ist Verlass, wenn er Sie um Ruhe und Erholung bittet!

Mehr Schlaf, mehr Leistungspotenzial. Schenken Sie Ihrem Körper die notwendige Ruhe, um fit im Leben zu stehen.

Vom Feind zum Freund

Für eine Vielzahl an Menschen ist Schlaf ein viel zu selten gesehener Gast, dabei sollte er aus einigen Gründen ein alltäglicher, langandauernder Begleiter sein. Ein Phänomen, das oftmals unterschätzt wird, aber für viele Funktionen unseres Körpers unumgänglich ist. Neben Regenerationszwecken werden Prozesse aktiviert, die unser Leistungspotenzial optimieren, das Immunsystem fährt zudem auf Hochtouren und Zellerneuerungen finden statt, die auch noch den positiven Effekt haben, den Alterungsprozess nach hinten zu verschieben. Und das sind nur eine Handvoll an positiven Schlaferfolgen! Wenn Sie also Ihrer Ruhephase nicht ausreichend Bedeutung zuschreiben, wird Ihre Leistungsfähigkeit, eben auch im Sport, stark reduziert. Ihre Zielsetzung bleibt jedoch meist gleich. Das Resultat: starke Ermüdungserscheinungen und Überlastung des Bewegungsapparats. Gewöhnen Sie sich an Schlaf, falls Sie es nicht schon tun. Er ist es definitiv wert!

Aufwärmen und Mobilisieren aktiviert Ihren Muskel- und Bänderapparat, macht ihn beweglicher und regt Ihren Kreislauf an.

A wie Aufwärmen

Oftmals ist Zeit ein elementarer Aspekt in der Planung der Trainingseinheit. Mal lässt sich ein Training länger gestalten, mal zählt man jede Sekunde und Minute, weil man eigentlich noch Einkaufen, die Kinder abholen oder etwas Anderes erledigen muss. Kurz: das Training erhält oftmals nicht die Priorität innerhalb aller geplanten Tagesaktivitäten. Muss es auch nicht, aber eines sollten Sie bei Ihrem Training auf keinen Fall vernachlässigen: die Aufwärmphase. Unser Organismus basiert auf einer Wärmeregulierung, die unsere Muskeln, Sehnen und Bänder mit der notwendigen Wärme versorgt, um aktiv ins Training zu starten. Zudem steigt unsere Durchblutung an und der Kreislauf wird in Schwung gebracht. All das wird nur gewährleistet, wenn der Körper auf die eigentliche Belastung, das Training also, vorbereitet wird und nicht gemäß dem Motto „Von 0 auf 100“ Leistung erbringen muss.

Qualität im Sport ist ein hohes Gut, um präventiv für sich zu sorgen.

Qualität im Training

„Es kommt nicht auf die Quantität an, sondern auf die Qualität.” Diese Phrase hat nicht unbedingt einfallsreichen oder – passend dazu – qualitativen Charakter, in diesem Fall jedoch gibt es keine treffendere Wortwahl. Qualität spielt nicht nur hinsichtlich materieller Dinge eine große Rolle wie mit passendem Schuhwerk der Sportart entsprechend ausgestattet zu sein oder die richtige Schutzkleidung zu tragen. Vielmehr ist die Gestaltung eines Trainings von großer Bedeutung. Beispielsweise die Frage, wie Kraftübungen richtig auszuführen sind oder welche Körperhaltung beim Rudern eingenommen werden muss, um seinem Körper keine nachhaltigen Schäden aufzuhalsen. Qualität ist also essentiell, besonders, wenn Training und Gesundheit ein dauerhaftes Verhältnis eingehen sollen.

Wenn Sie Ihrem Körper die notwendigen Hilfestellungen gewähren, dann lassen Sie sich auf eine nahezu unendliche Freundschaft voller Wohlbefinden, Fitness, Entspannung und Freude ein. Ein paar Schritte für ein beschwerdefreies Sporteln mit nachhaltigem Effekt!

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